Brioche-Teig in Küchenmaschinen-Schüssel mit Knethaken – weicher, goldgelber Hefeteig in Zubereitung

Brioche selber machen – buttriger Hefeteig nach Lea Linster

Brioche selber machen bedeutet vor allem: Geduld mitbringen. Dieses Rezept stammt nicht von mir – ich habe es mir frech aus Leas Kochbuch geliehen. Brioche backen dauert zwei Tage, und genau das ist der Grund, warum ich es zu selten mache.

Wenn ich Lust bekomme und denke, wir könnten mal wieder Brioche backen, kommt mir sofort der Gedanke: „Ach, das wird ja erst übermorgen fertig – dann ist es zu spät fürs Menü.“ Trotzdem ist das Ergebnis hervorragend: buttrig, voll im Geschmack und vielseitig einsetzbar. Unseren Baba au Rhum machen wir mit diesem Brioche. Geröstet auf der Plancha macht er auch als Unterlage für Filet Rossini richtig was her – der Teig ist eben genau das: ein Grundrezept, das sich in viele Richtungen weiterdenken lässt und ein französischer Klassiker im Brotkorb.

Brioche

Gang: AmuseKüche: GardemangerSchwierigkeit: Mittel
Portionen

5

Portionen
Zubereitungszeit

14

Stunden 

20

Minuten
Kochzeit

40

Minuten
Gesamtzeit

15

Stunden 

Rezept nach Lea Linster (Anzeige). Buttriger Brioche-Teig nach Lea Linster mit Übernachtgare – Grundlage für Baba au Rhum und gerösteten Brioche zu Filet Rossini.

Zutaten

  • 250g Mehl

  • 10g frische Hefe

  • 30g Zucker

  • Prise Salz

  • 3 Eier + 4 TL Wasser

  • 125g Butter

Anweisungen

  • Mehl in eine Rührschüssel sieben
  • Hefe zerbröckeln und mit Salz und Zucker zum Mehl geben. Gut mischen.
  • Eier mit 4 TL Wasser verrühren und zum Mehl geben.
  • Die Zutaten mit einer Küchenmaschine (Anzeige) zu einer Masse verarbeiten.
  • Die kalte Butter in feinen Scheibchen in den Teig schneiden. Die Küchenmaschine (Anzeige) dabei weiterarbeiten lassen bis die Butter untergearbeitet ist.
  • Den Teig über Nacht im Kühlhaus ruhen lassen.
  • Am nächsten Tag den Teig in kleine Teiglinge teilen und nebeneinander in eine gebutterte Kastenform setzen. Nochmals ca. 3 Std. bei Zimmertemperatur gehen lassen.
  • Backofen auf 200 °C (Umluft) vorheizen. Brioche 10 Minuten bei 200 °C anbacken, dann auf 150 °C reduzieren und weitere 30–40 Minuten fertig backen.

Notizen

  • Aufbewahrung: Eingewickelt in Frischhaltefolie hält sich die Brioche 2–3 Tage bei Zimmertemperatur. Danach schmeckt sie geröstet oder getoastet am besten.
  • Einfrieren: Ausgekühlt in Scheiben portioniert einfrieren. Direkt aus dem Gefrierfach kurz aufbacken oder toasten.
  • Variante: In einer Muffinform gebacken ergibt derselbe Teig kleine Brioche-Buns – praktisch für Amuse-Bouche oder als Beilage.

FAQ

Warum muss der Teig über Nacht in den Kühlschrank?
Die kalte Ruhezeit macht den Teig fester und leichter formbar, gleichzeitig entwickeln sich die Aromen weiter.

Kann ich den Teig auch von Hand kneten?
Ja, aber das Einarbeiten der Butter braucht dann deutlich mehr Kraft und Geduld. Mit der Küchenmaschine geht es zuverlässiger.

Warum wird die Butter kalt und in Scheiben zugegeben?
So arbeitet sie sich gleichmäßig ein, ohne den Teig zu erwärmen – das ist wichtig für eine lockere Krume.

Woran erkenne ich, dass der Teig beim zweiten Gehen fertig ist?
Er hat sichtbar an Volumen zugelegt und federt bei leichtem Antippen zurück.

Warum wird bei zwei verschiedenen Temperaturen gebacken?
Die hohe Starttemperatur sorgt für Ofentrieb und Farbe, die reduzierte Temperatur verhindert, dass die Kruste zu dunkel wird, während das Innere durchgart.

Kann ich die fertige Brioche einfrieren?
Ja, gut verpackt und ausgekühlt. Aufgetaut kurz aufbacken oder toasten, dann ist die Kruste wieder frisch.

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