Ein Käsebiskuit ist der elegante Cousin des Grießklößchens. Ein luftiger Teig mit kräftigem Käsearoma, der beim Backen leicht aufgeht und dann als Einlage in Suppen serviert wird.
Im Restaurant Artischocke in Wilhelmshaven landet der Käsebiskuit meistens in Cremesuppen, passt aber auch gut in kräftige Kraftbrühen oder klare Gemüsesuppen. Wird er kurz in Butter angebraten, bekommt man zusätzlich etwas Knusper in die Suppe – ein kleiner Kontrast, der aus einer einfachen Einlage etwas Besonderes macht.
Die Basis ist ein klassischer Biskuitteig, wie man ihn aus der Patisserie kennt – nur ungesüßt und mit geriebenem Käse verfeinert. Je nach Vorliebe eignen sich kräftige Sorten wie Comté, Gruyère oder Parmesan besonders gut, da sie auch nach dem Backen ihr Aroma behalten. Mildere Käsesorten gehen im Geschmack schnell unter.
Wichtig bei der Zubereitung: den Ofen während der Backzeit nicht öffnen, sonst fällt der Teig zusammen, bevor er richtig aufgehen konnte. Wer vorausplanen möchte, kann den Käsebiskuit 1–2 Tage im Voraus backen und erst kurz vor dem Servieren in Stücke schneiden und anbraten.
Käsebiskuit
Gang: SuppenKäsebiskuit-Rezept mit Parmesan, Comté oder Gruyère: Suppeneinlage für Cremesuppen & Kraftbrühen. Im Umluftofen gebacken, einfach vorzubereiten.
Zutaten
Butter 50g
Mehl 50g
Sahne 50g
Käse 50g (Comté, Gruyère oder Parmesan)
Ei 200g (ca. 4 Stück)
Anweisungen
- Mehl und Sahne in einer Schüssel abwiegen und die Eigelb dazu geben.

- Butter schmelzen und zum Mehl geben.

- Danach das Eiweiß schlagen.

- Käse reiben, abwiegen und zur Masse geben. Alles zu einem Festen aber noch cremigem Teig verarbeiten. Danach den Eischnee unterheben.


- Bei 180°C ca. 10 Minuten backen. Ofentür währenddessen nicht öffnen, sonst fällt der Teig zusammen.

Notizen
- Käsebiskuits lassen sich gut 1–2 Tage im Voraus backen. Vor dem Servieren in mundgerechte Stücke schneiden und kurz in Butter anbraten – so bekommt die Suppeneinlage zusätzlich etwas Knusper.
